Holz des Apfelbaums, der zur Gattung Malus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört, zählt zu den Harthölzern.
Man sollte es nicht glauben, aber der Apfelbaum gilt als heimisches Edelholz
Der Begriff «affeltra» ist eine Zusammensetzung aus dem Keltischen afal (Apfel) und tra (Baum) und kommt aus dem Althochdeutschen. Viele Orts- und Flur- sowie auch Nachnamen stehen also in Zusammenhang mit dem Apfelbaum.
Der Apfelbaum war auch einer der bedeutendsten Bäume in der keltischen Mythologie. Im Sagenkreis von König Artus gibt es das mystische Avalon, das Land der ewigen Jugend. Avalon bedeutet Apfel oder Ort der Apfelbäume.
In der heutigen Zeit ist das Holz des Apfelbaumes gerade von Drechslern beliebt. Heute finden wir das Holz bei Küchengeräte, Holzschalen aber auch Kunstobjekte.
Der Apfelbaum bildet im Unterschied zum Birnbaum regelmäßig einen Farbkern aus und gehört daher zu den Kernholzbäumen.
Das Kernholz des Apfelbaumholz ist immer rötlich-braun, sowohl beim Holzapfel als auch beim Kulturapfel. Zudem kann das Kernholz auch farbstreifig sein.
Das Splintholz ist ein wenig anders gefärbt, denn es hat einen meist hellroten Ton
Ich möchte keine großen Romane verfassen, das würde den Rahmen selbstverständlich sprengen.
Das feinporige Holz des Apfelbaumes ist hart, dicht und allzu oft drehwüchsig. Es ist zudem recht schwer spaltbar. Trotzdem läßt es sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen, messern, beizen und polieren.
Ein großer Nachteil des Holz ist, dass es schnell schwindet und daher wenig dauerhaft ist. Ein ganz großes Problem ist, dass es nicht witterungsfest ist und zudem sehr anfällig für Pilzbefall ist